Gute wissenschaftliche Praxis und Predatory Publishing

Alle in der Wissenschaft tätigen Personen sind verpflichtet, ob im Rahmen der Bachelor- oder Masterarbeit, Promotion oder anderen Forschungsprojekten, die Regeln der sog. Guten wissenschaftlichen Praxis einzuhalten. „Diese Richtlinien legen für die wissenschaftliche Arbeit formale und ethische Standards fest, die für alle Einrichtungen der CAU sowie für alle an der Universität durchgeführten Forschungsprojekte gelten.“ Ausführliche Informationen zur Guten Wissenschaftlichen Praxis finden Sie Hier.

Das Publizieren der eigenen Forschungsergebnisse und damit die Teilung der eigenen Erkenntnisse mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft ist ein wichtiger Bestandteil des wissenschaftlichen Arbeitens. Die Zahl der Zeitschriften nimmt stetig zu, insbesondere im Bereich der Online-Journale. Damit ist auch eine Zunahme des sog. predatory publishing zu beobachten, unseriöse Zeitschriften, die zwar Gebühren für die Veröffentlichung der Artikel verlangen, aber nicht die üblichen verlegerischen Leistungen wie z.B. peer review anbieten. Solche Zeitschriften zu erkennen ist nicht immer einfach. Daher hat die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel eine Handreichung zum Thema predatory publishing formuliert, die sich speziell an NachwuchswissenschaflerInnen richtet.